Domgasse Brixen: Urige Verbindung in der Altstadt
Die Domgasse in Brixen ist die kürzeste Verbindung vom Domplatz zu den Kleinen Lauben. Somit ist sie das Bindeglied zwischen dem spirituellen Zentrum der Stadt rund um den Brixner Dom und dem bunten Treiben der Einkaufsstraßen. Beim Schlendern durch diese schmale Gasse spürst du das mittelalterliche Flair, das die Altstadt Brixen so besonders macht: Die Häuser stehen eng beieinander und die Fassaden erzählen Geschichten aus vielen Jahrhunderten.

Ein Paradies für Entdecker der Altstadt
Eine der berühmtesten Anekdoten der Gasse rankt sich um das Haus des Finsterwirts. Ursprünglich war es ein Domherrenhaus aus dem 13. Jahrhundert. Ab 1743 schenkten die Geistlichen hier den sogenannten „Zehentwein“ aus. Da die Nachtruhe streng gehütet wurde, durfte nach Einbruch der Dunkelheit kein Licht mehr angezündet werden. Die Gäste tranken jedoch unbeeindruckt im Finstern weiter – was dem Lokal seinen legendären Namen einbrachte.
Architektur zum Anfassen: Fassaden und Durchgänge
Was die Domgasse so fotogen macht, ist ihre abwechslungsreiche Architektur. Wenn du den Blick nach oben richtest, entdeckst du wunderschöne Schmiedeeisen-Schilder und historische Haustafeln. Ein absolutes Highlight ist der Übergang zu den Kleinen Lauben. Hier verengt sich die Gasse kurz und öffnet sich dann wieder in die charakteristischen Bogengänge. Es lohnt sich, auch mal in die kleinen Hinterhöfe oder Durchgänge zu spähen – oft verbergen sich dort versteckte Perlen der Baukunst, die man von der Hauptgasse aus gar nicht vermuten würde.
–> entdecke die Brixner Lauben

